Verhandlungsverfahren mit Bietern zu Baumeisterarbeiten eröffnet

Nach dem Widerruf der Ausschreibung der Baumeisterarbeiten zur Generalsanierung des Parlamentsgebäudes wird jetzt in ein Verhandlungsverfahren übergegangen. Der Projektstart erfolgt unverändert Ende August.

Da die eingelangten Angebote zum Gewerkepaket „LV01 – Bau“ im Zusammenhang mit der Generalsanierung des Parlamentsgebäudes die vorgegebene Kostenobergrenze überschritten hatten, wurde Ende Juni die Ausschreibung widerrufen. Der Widerruf ist mittlerweile rechtskräftig, sodass in ein Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung übergegangen werden kann. Ziel des nicht offenen Verfahrens ist die Einhaltung der festgelegten, von namhaften Zivilingenieurbüros im Vorfeld bestätigten Kostenobergrenze.

Die erweiterten Baumeisterleistungen (LV01-Bau) für die Nachhaltige Sanierung des Parlamentsgebäudes wurden seitens der Parlamentsgebäudesanierungsgesellschaft m.b.H. gemäß den Vorgaben des Bundesvergabegesetzes im offenen Verfahren europaweit ausgeschrieben. Als Maßnahme zur Gewährleistung der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit sowie insbesondere zur Einhaltung der für die nachhaltige Sanierung in § 2 Parlamentsgebäudesanierungsgesetz wurde eine Kostenobergrenze für die Einreichung geeigneter Angebote festgelegt und den Bietern mit den Ausschreibungsunterlagen zur Kenntnis gebracht.

Das Sanierungsprojekt wird wie geplant am 28. August mit den vorgelagerten Arbeiten in Angriff genommen. Neben der Einrichtung der Baustelle werden die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen (Demontage oder Schutz von Oberflächen, Ausstattung und Figuren etc.) erfolgen. (Schluss)

24.07.2017

Rückfragen: Gerhard Marschall Tel. 01/40110-2277, Mobil 0676/89002277