Sitzen wie im Parlament

Da freut sich der Finanzminister. Die Versteigerung von Abgeordnetensitzen, Konferenztischen, Servierwagerln und der Regierungsbank aus dem Parlament ließ die Kasse klingeln. Insgesamt 208.160 Euro kamen herein. Den höchsten Preis erzielte die zwölf Meter lange Regierungsbank. Den Zuschlag bekam die Klimt-Foundation, die aus designhistorischen Gründen an den Parlamentsmöbeln interessiert ist. Die Entwürfe stammen von Josef-Hoffmann-Schüler Max Fellerer und dem Clemens-Holzmeister-Schüler Eugen Wörle. Die Regierungsbank, aber auch Abgeordnetenstühle sollen nun in einem Museum oder einem Jugendparlament weiterverwendet werden. Bewerbungen dafür werden bis 15. Oktober entgegengenommen.

„News“ Nr. 38/2017 vom 22.09.2017