Optimistischer Ausblick auf die Sanierung des Parlaments

Noch existiert die Sanierung des Parlaments nur auf dem Papier bzw. im Computer. Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) und ihre Bauexperten sind zum aktuellen Planungsstand aber zuversichtlich, den Kostenrahmen von 352,2 Millionen Euro mit einer Abweichung von höchstens zehn Prozent halten zu können. Der Baubeginn sei für Herbst 2017 geplant, bekräftigte sie gestern in einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Architekten András Pálffy (l.)und Parlaments-Vizedirektor Alexis Wintoniak. Im Parlament laufen bereits die Vorbereitungen für die Übersiedlung in das Übergangsquartier in der Hofburg. 4500 Laufmeter Akten werden aussortiert und digitalisiert. Im Herbst beginnt am Heldenplatz der Bau von provisorischen Büro-Pavillons, die nach der für 2020 geplante Rückübersiedlung abgebaut und wiederverwertet werden können. Bures präsentierte ihren Zwischenbericht am großzügigen Dachboden des mehr als 130 Jahre alten Parlamentsgebäudes. Künftig wird dort das Restaurant für Abgeordnete, Mitarbeiter und Besucher untergebracht, mit Top-Blick auf die Innenstadt, wie die Computergrafik beweist.

Animation des neuen Parlaments im Internet: www.zoomvp.at/parlament/parlament260.html

”Tiroler Tageszeitung” vom 14.06.2016